Der Nahostkonflikt wird weltweit – auch in Deutschland – so intensiv und kontrovers diskutiert wie kaum ein anderes Thema. Diese Auseinandersetzungen betreffen nicht nur jüdische und muslimische Studierende sowie Angehörige der Universität, sondern ebenso Personen, die in ihrem beruflichen Kontext (mittelbar) mit dem Thema in Berührung kommen. An der Universität und in der Stadt Göttingen zeigt sich, dass der Nahostkonflikt zu Spannungen, verhärteten Fronten und widersprüchlichen Anforderungen führen kann. Dies bringt Herausforderungen für Lehrveranstaltungen, Betreuungs- und Beratungssituationen mit sich: Konflikte, Missverständnisse und Überforderungen sind keine Seltenheit. Der Workshop bietet Raum, um eigene Zugänge, Erfahrungen und Positionierungen zu reflektieren und Wege zu entwickeln, den Nahostkonflikt besprechbarer zu machen. Ziel ist es, gemeinsam einen konstruktiveren Umgang im Arbeits- und Beratungskontext zu fördern. Eingeladen sind Personen, die in ihren Rollen als Lehrende, Berater*innen, Beauftragte oder Vertrauenspersonen mit dem Thema Nahostkonflikt konfrontiert sind und Strategien für einen konstruktiven(er)en Umgang entwickeln möchten.Mohamed Ibrahim und Shemi Shabat arbeiten seit 2008 im Bereich der politischen Bildung. Als palästinensisch-israelisches Tandem führen sie Workshops für Jugendliche sowie Fortbildungen für Multiplikator*innen zum Nahostkonflikt durch. Dabei stehen auch gesellschaftspolitische Themen wie Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus im Fokus.
Raum 2.110Heinrich-Düker-Weg 5, 37073 Göttingen, 2. OG.
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