Konflikte können belastend sein. An vielen Orten zeigt sich, dass (nicht nur weltweite politische) Spannungen und Konflikte eine besondere Herausforderung für Lehrkontexte darstellen können: Missverständnisse, (Gruppen-)Konflikte und Überforderungen können entstehen. Vor allem, wenn damit verknüpft unfreiwillig und plötzlich wissenschaftliche Inhalte kontrovers diskutiert und bestehende Lebensrealitäten hinterfragt werden.Der Workshop soll Raum bieten, um Erfahrungen und (auch eigene) Positionierungen in Verbindung zur eigenen Lehrpraxis zu reflektieren sowie einen sensiblen und respektvollen Umgang zu entwickeln, um als Lehrperson in solchen Situationen antidiskriminierend zu wirken.Ziel ist es, die Dialogfähigkeit zu stärken und einen konstruktiven Umgang mit (politisch) sensiblen Themen im Lehr- und damit verbundenen Beratungskontext zu fördern.Der Workshop besteht aus einem Präsenztag und einer anschließenden Online-Session. Im ersten Teil stehen die Einführung in Konzepte und aktuelle Diskurse zu Antidiskriminierung und Diversität im Hochschulkontext sowie die Erarbeitung von Handlungsstrategien für den Lehralltag im Mittelpunkt. Die Online-Session bietet Raum, Erfahrungen aus der eigenen Lehrpraxis zu reflektieren, offene Fragen zu bearbeiten und gemeinsam Handlungsoptionen für herausfordernde Lehrsituationen weiterzuentwickeln.
Sophie Irmey ist Trainerin und Beraterin für Antidiskriminierung und Diversity und begleitet vor allem im akademischen Kontext Prozesse und Veränderungen.
Raum 3.117/3.119 (Trakt I, 3.OG)Waldweg 26, 37073 Göttingen
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